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Begriffserklärung für die Belegpläne der Nagelbänke:

Die Segel von unten nach oben heißen: Grotta, Nirschni, Wirchni, Bram, Bombram
Zur Bedienung der Segel werden verwendet:

Falle: Sie dienen zum Setzen der Segel. ( ZB. Vorsegel, Stagsegel.)

Niederholer: {russ. Nierall) Sie dienen zum Einholen derselben
Gordinge: Sie holen das Unter - und Seitenliek sowie das lose Tuch des Segels zur Rah. Dort wird es per Hand gerafft, auf die Rah gerollt, mit einem an der Rah befestigten Stück Segeltuch zugedeckt und festgemacht.

Geitaue: (russ. Gittof) Sie dienen ebenfalls zum Bergen der Segel. Sie holen die Schothörner an die Rah. Die Geitaue sind die Gegenspieler der Schoten.

Schoten: Sie dienen zum Segelsetzen. Durch mehr oder weniger starkes Dichtholen wird die "Bauchung" des Segels reguliert. Die Schot besteht am Anfang aus einer Kette, welche an der darunterliegenden Rah umgelenkt wird. ( — Das quietscht ordentlich. — )

Halsen: ( russ. Galls ) Sie werden am untersten Segel (anstatt der Kette) verwendet, um das Segel zum Bug hin zu ziehen. Die Schoten ziehen es achteraus. Mit ihnen wird die Bauchung der Großsegel reguliert

Brassen: Sie dienen dem Anstellen der Rahen zum Wind.

Wer noch mehr wissen möchte: Lore Haack-Vörsmann -ISBN 3-613-50166-X- „Seemanschaft für Großsegler".